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    Yachtcharter und Yachtverkauf von Yachting 2000.

LinzCup 2012 - Report

Die Bilder zum diesjährigen LinzCup finden Sie in unserer Bildergalerie!

 

Wie alle zwei Jahre hat es sich YACHTING2000 auch dieses Jahr nicht nehmen lassen ein Boot beim LinzCup an den Start gehen zu lassen. Rund um den auch in den letzten Jahren bereits sehr erfolgreichen Skipper Helmut Kaiser (Klassensieger Bavaria 32 in den Jahren 2006 und 2008) waren dessen Wolfgang Kaiser, Martin Dobretsberger als schon obligatorische rechte Hand und dessen Gattin Julia Dobretsberger mit an Bord. Der erst in erst in 6 Monaten anstehende Nachwuchs der Familie Dobretsberger fuhr zwar schon mit und sammelte seine ersten Regattaerfahrungen wurde aber auf der Crewliste nicht offiziell geführt.

 

Tag 1

Am ersten Tag ging es in Übungsschlägen und Vorbereitungen von der Marina Jezera auf Murter nach Tkon (gegenüber von Biograd) zu einem wirklich gelungen Eröffnungsabend und der ersten Steuermannsbesprechung durch Wettfahrtleiter „Blondl“.

 

Tag 2

Den zweiten Tag bildete eine Regattabahn von etwa 15 sm Länge die Herausforderung des Tages und eine erste Möglichkeit sich ein Bild von den anderen Booten zu machen und von deren Können. Ein noch leicht verpatzter Start konnte auf den ersten Kreuzschlägen gut ausgesegelt werden und so segelte die Mannschaft von YACHTING2000 zwischen dem 3 und 5 Platz schwankend bis zur Insel Osljak, die es zu runden galt und kämpfte mit diversen Winddrehern (bis zu 35° (!) innerhalb kürzester Zeit) um dann in einem furiosen Endspurt auf Vorwindkurs mit nur 2 Bootslängen Abstand den 3. Platz nach Hause zu holen. Den Abend ließ man dann in Zadar ausklingen.

 

Tag 3

Gegenüber von Zadar sollte dann am dritten Tag die erste von zwei geplanten Wettfahrten gesegelt werden. Bei Wind bis 25 Knoten waren auch die Startvorbereitungen keine Kleinigkeit mehr, denn 15 Boote drängten sich unmittelbar auf der Linie, während 44 andere Schiffe mit atemberaubenden Geschwindigkeiten rund um das Startfeld ihrerseits den Vorbereitungen für den Start nachgingen. Der Start gelang diesmal deutlich besser, jedoch musste die Wettfahrt aufgrund von neuerlichen massiven Winddrehungen abgebrochen werden und die Bojen für den Up-and-Down-Kurs neu ausgelegt werden. Nach kurzer Wartezeit war es dann endlich soweit und bei mittlerweile etwas gemäßigterem Wind konnte ein neuer Start erfolgen. Ein 4. Platz in dieser Wettfahrt war ein gutes Ergebnis und die Crew von YACHTING 2000 um Helmut Kaiser fühlte sich bestätigt zum Spitzenfeld der Elan 340 zu gehören. Als dann gleich anschließend auch die dritte (gewertete) Wettfahrt starten konnte war man wieder gut dabei und segelte auf Nachrangbug einen Nullstart. Lange Zeit in Führung ließ allerdings der das Feld dominierende Franz Mittermayr errang in einem harten Duell auf der Kreuz die Führung. Die Strategie der langen Schläge ging auf und so konnte man auch die nachdrängenden Boote lange in Schach halten. Erst auf der Zielgeraden gelang fiel man dann doch noch auf den 3. Platz zurück, konnte diesen jedoch verteidigen und hatte, wenn auch bitter, so doch wieder einen Stockerlplatz ersegelt. Fernab aller anderen Boote wurde die Nacht in einer Bucht auf Kablin verbracht.

 

Tag 4

Der vierte Tag begann dann vor allem einmal mit Windstille. Es wurde ausführlich gebadet und gefachsimpelt, während „Blondl“ wohl noch ein wenig mehr ins Schwitzen kam, auf der Suche nach einem Wind, der für eine Wettfahrt geeignet ist. Gegen Mittag fing dieser dann auch tatsächlich an zu blasen und so konnte der Start zur vierten Wettfahrt stattfinden. Der Kurs sollte diesmal nach einer kurzen Kreuz um eine Vorlegetonne einmal um die Insel Lavdara herumgehen und dann in Richtung Zut, wobei kurz vor der Einfahrt in die Bucht der Marina, das Ziel war. Allein schon die Tatsache, die Insel zu umrunden wäre eine knifflige Angelegenheit gewesen, denn das Motto hieß „so nah wie möglich und so viel Abstand wie nötig!“ doch wenn dann auch noch knapp 50 andere Schiffe die selbe Absicht haben, dann kann das manchmal wirklich eng werden und als dann auch noch ein Ausflugsschiff völlig unbeirrt mitten durch das Regattafeld tuckerte war das Chaos perfekt. Auf der Rückseite von Lavdara folgten dann zahlreiche Wendeduelle und auch das eine oder andere Höheschinden blieb nicht aus um Schiffen und seichten Stellen zu entgehen. Auf dem Vorwindkurs versuchte die YACHTING2000-Crew dann zwischen all den Spinnaker- und Gennaker-Booten einen Kurs zu finden, der vielleicht doch noch die eine oder andere Winddüse bereithielt. Die Düsen blieben aus und trotzdem rettete man einen guten 4. Platz ins Ziel. Die Marina Zut ist sicher eine der am idyllischsten gelegenen Marinas und so wurde der verbleibende Nachmittag mit Schwimmen, Ausruhen und einem guten Abendessen beschlossen.

 

Tag 5

Am fünften Tag – dem letzten Regattatag – wollte man es auf dem YACHTING2000-Boot dann noch einmal wissen. Zuerst folgte wieder eine Flaute, die jedoch gegen Mittag einem stetigen Wind wich und nach einem sensationellen, wenn auch ein riskanten Start (weil auf Nachrangbug) gelang es sich wieder im Spitzenfeld zu positionieren. Über Stunden hinweg wurde auf dem dritten Platz gesegelt und um jeden Meter nach vorne, als auch zu den Nachfolgenden gekämpft. Da wurde jeder irgendwann einmal aufgeschnappter Tipp und Trimmtrick ausprobiert und umgesetzt und nach knapp dreineinhalb Stunden und einer nervenaufreibenden Zielgeraden auf Halbwindkurs war der 3. Platz in der Tasche.

Für den dritten Platz hat es für unsere 4 1/3 YACHTING2000-Segler dann leider doch um einen Punkt nicht gereicht, aber da es eine Damencrew war, die diesen ersegelte gratulierte man, prostete zu und freute sich mit – denn wahre Größe zu zeigen ist der „Blechernen“ (sprich: Vierten) Aufgabe und Herausforderung zugleich.

 

Fazit

Unterm Strich bleibt das Fazit von Skipper Helmut Kaiser: „Wir haben gezeigt, dass wir auch in der Elan340-Klasse vorne mitsegeln und freuen uns in zwei Jahren, wenn wir es vielleicht noch ein bisschen besser machen können!“

YACHTING2000 gratuliert zum hervorragenden 4. Platz.