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Meilentörn 2011 war ein Erfolg!

Gelungener Meilentörn

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Der erste Meilentörn veranstaltet von Yachting2000 vom 13. bis 23. April 2011 führte von Sibenik  (Sukosan*) über Vela Luka – Korfu – Paxos – Korfu – Brindisi – Lastovo (Korcula*) – Primosten – Kaprije zurück nach Sibenik (Sukosan*).

* Wege der „Sans Souci“.

Unterwegs waren zwei Yachten, eine Sun Odyssey 54DS „Odin“ (mit Skipper Herbert Schöttl) und eine Sun Odyssey 50DS „Sans Souci“ (mit Skipper Zvonimir Carag).

Auf der Odin sechs Freunde aus der Gegend Chiemsee und ein Kärntner, auf der Sans Souci zwei Oberösterreicher, zwei Niederösterreicher und ein in der Schweiz arbeitender Steirer.

Die „Sans Souci“ startete in Sukosan, die „Odin“ in Sibenik.

Donnerstag, 14. April 2011

Treffpunkt war in der Früh in Sibenik, wobei auf der „Odin“ noch Reparaturarbeiten beim „Groß“ gemacht wurden. Zvonimir Carag fuhr voraus, um in Vela Luka die Zöllner zum Ausklarieren aus Kroatien zu organisieren. Um 19.15 Uhr legte die „Odin“ in Vela Luka an, die Zollformalitäten gingen sehr schnell. Nach dem Abendessen in einer Pizzeria hieß es um 21.45 Uhr Leinen los mit Kurs auf Korfu.

Nicht sehr viel Wind – eher Flaute – aber dafür gute Stimmung auf beiden Booten. Zwischendurch gab es auch einige Male die Chance, den Wind auszunützen und unter Segel zu fahren.

Samstag, 16. April 2011

Am Nachmittag legten die beiden Yachten in der Marina in Korfu an. Leider war das Zollbüro noch geschlossen, es öffnet erst zu Ostern. Wir nächtigten in der Marina Korfu.

Sonntag, 17. April 2011

Am Morgen fuhren wir sehr früh zur Tankstelle (um die Marinegebühr zu sparen) doch dort wartete bereits ein Kassier mit Fernrohr, der uns dann 62 Euro abnahm und uns mitteilte, dass der Tankwart in 20 Minuten kommen sollte. Aus den 20 Minuten wurden 2,5 Stunden. Von dort ging es zum Stadtkai in Korfu. Das war nicht einfach, denn es war schlicht und einfach kein Platz zum Anlegen. Die Zöllner und Polizisten waren nett, aber sehr langsam. Wir schafften es dennoch und, da wir gut in der Zeit waren, segelten wir auf Anraten von Zvonimir zur Insel Paxos. Toller Wind mit bis zu 25 Knoten blies und hinunter. Durch einen idyllischen Kanal erreichten wir den Hauptort Gaios.

Montag, 18. April 2011

Nach dem Frühstück ging es zurück nach Korfu, um aus der EU wieder auszuklarieren. Ging flott und die beiden Yachten nahmen Kurs auf Brindisi (Italien). Auf der „Odin“ wurden um 23.30 Uhr bei ca. 20 Knoten Wind aus NW die Segel gesetzt. Die „Sans Souci“ fuhr einen höheren Kurs, dort wurde mit Motor gefahren und das Groß als Stabilisatorsegel verwendet. War eine tolle Sache mit der „Odin“ unter Segel durch die Vollmondnacht zu fahren. Die Wellen waren gut und gerne zwei Meter hoch.

Dienstag, 19. April 2011

Schorsch steht seit Mitternacht am Ruder. („Ein geiles Gefühl“, meinte er bei der Ablöse um drei Uhr früh durch Herbert). Bis etwa halb zwei Uhr am Nachmittag ging es so dahin. Dann wurden die Segel eingeholt und per Motor die letzten zwei Stunden Richtung Brindis zurückgelegt.

Brindisi wurde um etwa 14 Uhr erreicht, unsere Kollegen waren zwei Stunden früher da. Treffpunkt war am Stadtkai. Während bei der „Sans Souci“ Tanken angesagt war, fehlten auf der „Odin“ Brot und Getränke. Auch für einen Kaffee war noch Zeit. Nach nur 2,5 Stunden in Italien hauten wir wieder ab.

Mittwoch, 20. April 2011

In Lastovo wurde um 16 Uhr beim Zollsteg angelegt und der Zöllner per Telefon gerufen. Nach 20 Minuten war dieser hier, das Schreiben dauerte lange, dafür wurden aus den sechs Deutschen sechs Österreicher. Nach dem Zoll ging es die wenigen Meter zum Hafenmeister, der auch noch die Papiere kontrollierte. Auch er war – zwar in kroatischer Sprache und daher nicht verständlich – freundlich.

Nach den Erledigungen ging es weiter ca. eine Seemeile zum Hotel Solitudo, einem Hotel mit Anlegesteg. Dort wurde hervorragend zu Abend gegessen. Anlegen hätte 620 Kuna gekostet. Nur auf die Meldung von Herbert „uhh, it’s too expensive“ wurde der Preis auf 310  Kuna reduziert.

Donnerstag, 21. April 2011

Bereits um 5 Uhr am Morgen geht es weiter Richtung Hvar. Dort wollte man frühstücken und eine Runde in der Stadt gehen. Doch leider wurde das Anlegen am Stadtkai mit dem Hinweis bei einer Boje anzulegen verweigert. So wurde das Frühstück bei mittlerweile heißer Temperatur an Bord eingenommen. War völlig egal, denn die Mannschaft auf der „Odin“ wurde von den zwei Spitzenköchen Lorenz (Lenzi) und Manfred (Mane) über die zehn Tage wie in einem fünf-Sterne Restaurant verwöhnt. Primosten wurde am Nachmittag erreicht. Viel Platz zum Anlegen war nicht mehr. Nach Wiederherstellung duftender Männerkörper und einer Runde im Ort wurde in einem Lokal direkt am Hafen sehr gut gegessen. Zu später Stunde bekamen wir dann noch Damenbesuch. Ein Teil einer Wieder Crew, die einige Boote neben uns lagen, kamen mit einer halben Flasche Grappa an Bord. Wir boten dafür "Charton de Carton" an - herrlicher Rotwein aus einem Fünf-Liter-Tetrapack.

Freitag, 22. April 2011

Da Sikenik nicht mehr weit war, wurde ein Umweg über Kaprije genommen.

Um etwa 16 Uhr nach dem Tanken in legte die „Odin“ wieder in Sibenik an. Bei der Tankstelle wurde versucht, 64 Liter Diesel der Odin-Crew mit dem Nichtzurückstellen der Tankanzeige unterzujubeln. Doch die Crew war schlauer.

Die deutschen Freunde beschlossen, gleich nach Hause zu fahren und lieferten Christian und Herbert in Sukosan ab, wo sie auf einer Motosyacht die Nacht auf Samstag verbrachten.

Die „Sans Souci“ legte am Abend des 22. April - ebenfalls wohlbehalten – in Sukosan an. Die Crew schlief ebenfalls noch an Bord.

Christian Hojas nahm um sieben Uhr früh den Flieger nach Zürich, Kurt blieb noch in Kroatien, der Rest fuhr mit Jörg mit dem Bus nach Hause.

Insgesamt wurden von der „Sans Souci“ etwa 870 SM und von der „Odin“ 780 Seemeilen zurückgelegt.

 

Die Crews:

"Odin" "Sans Souci"

Herbert Schöttl (Skipper)
Georg (Schorsch) Zacher
Michael Scharmann
Manfred (Mane) Stein
Richard Riedel
Lorenz (Lenzi) Philipp
Christian Breithuber
Franz Kreidl

Zvonimir Carag (Skipper)
Kurt Rych
Jörg Steller
Christian Hojas
Christian Lechner
Andreas Kastner