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Meilentörn vom 11. bis 21. April 2012

Hier finden Sie die Bildergalerie zum Bericht!

Mittwoch, 11. April
Gleich nach dem Frühstück Übernahme der „Sans Souci“, eine Sun Odyssey 50DS durch Ante. Alle Crewmitglieder dabei. Geplantes Ablegen um 12 Uhr verschiebt sich wegen des Windes auf 13 Uhr. Gleich nach der Marinaausfahrt haben wir ca. 30 Knoten Wind aus Südost und hohe Wellen. Nach eineinhalb Seemeilen beschließen wir, nicht nach Griechenland zu segeln, sondern Richtung Norden und dann je nach Wind weiter. Um Mitternacht laufen wir in Rab ein und legen längsseits an der Kaimauer an.

 

Donnerstag, 12. April bis Freitag, 13. April
Um 11 Uhr heißt es Leinen los in Richtung Rijeka. Mit gutem Wind von SO machen wir ordentlich Fahrt. Doch an der Nordspitze von Cres Flaute. Das nützen wir für die Abendjause, wir haben heute einen längeren Schlag geplant. Entlang der Küste von Istrien geht es Richtung Pula. In der Nacht frischt Wind auf bis zu 25 Knoten auf und geht unter Segel hinaus auf’s offene Meer. Der Tag dauerte bis 17 Uhr, da legten wir nach 30 Stunden Fahrzeit in Ist am Steg an. Willi, Harald und Franz hatten untertags einen flauen Magen, das sich aber im Laufe der Zeit wieder legte. Gleich neben dem Steg ein nettes Restaurant wo man gut und preiswert isst.

 

Samstag, 14. April
Nach dem Frühstück und einer Runde im Ort noch ein Kaffee in „unserem“ Restaurant und wir nehmen Kurs Richtung Durchfahrt Ist/Molat zum Schiffswrack und LF Veli Rat. Von dort steuern wir Bozava an, wo wir an der Kaimauer anlegen. Am Weg nach Bozava besichtigen wir noch eine ehemalige U-Boot Garage. Wie schon gestern und vorgestern immer wieder Regen und guter Segelwind.

 

Sonntag, 15. April
In der Früh Regen und wenig Wind. Um 10 Uhr starten wir den Motor und laufen aus mit Ziel Silbersee – Kornaten und Kaprije.  Auf der Höhe von Sali überlegen wir kurz, ob wir wegen des nahenden Gewitters anlegen, doch wir sind mittlerweile Härte gewöhnt und fahren zur Teslatiscabucht. Mittlerweile legte sich der Regen und wir schlenderten zum Silbersee und zu den Klippen. Nach dem Essen an Bord kommt der Kassier, der einen Sonderpreis machte. Er kassierte drei Personen und eine Dose Bier. Bei Sonnenschein geht es durch die Kornaten, in Kaprije legen wir um 21 Uhr an.

 

Montag, 16. April
Von Kaprije geht es Richtung Milna. Mittlerweile wieder mit ca. 20 bis 25 Knoten Wind und einiges an Wellen. Bei Primosten streifen wir ein Gewitter und erwischen den schon gewohnten Regen. Mittlerweile steigerte sich der Wind auf etwa 30 Knoten und darüber. Harte Arbeit für Willi, der zehn Stunden am Ruder steht. Um 21 Uhr laufen wir in Milna ein und essen gleich daneben in einem Lokal frischen gegrillten Thunfisch.

 

Dienstag, 17. April
Wieder ein harter Segeltag. Gleich nach der Ausfahrt aus der Marina die Segel gehießt und ab geht die Post. Entlang der Südküste von Brac hatte Harald am Ruder harte Arbeit zu leisten. Bis Sumartin drei Gewitter, Regen 30 Knoten Wind und fast  zwei Meter hohe Wellen. In Sumartin innerhalb von Minuten Flaute aber der Regen bleibt. Zwischendurch wieder etwas Wind aber die letzten sechs Meilen bis Pusisca nehmen wir den eisernen Wind (Motor). In Pusisca legen zuerst an der Kaimauer an, doch ein Einheimischer rät und bei der Steinmetz Schule anzulegen, weil in der Nacht Bora kommen sollte. Mittlerweile acht Segeltage und noch keine Sonnen gesehen.

 

Mittwoch, 18. April
Man glaubt es nicht. Um acht Uhr wolkenloser Himmel und angenehm warm. Frühstück im Freien. Nach dem Verlassen der Bucht in Pusisca wieder stürmischer Wind (bis 35 Kn) und zwei-Meter-Wellen, aber leicht bewölkter Himmel. Zwischen Split und der Insel Solta kreuzen wir auf und legen um 20 Uhr in Trogier am Stadtkai an. Preisverhandlungen werden auf den Morgen verlegt. Wir zahlen 400 Kuna.

 

Donnerstag, 19. April
In der Früh der übliche Regen. Voller Tatendrand setzen wir vor der Ausfahrt von Trogir die Segel, die wir aber bald wieder einholen. Regen und Windstille begleiten und bis fast nach Murter. Bei den wenigen sonnigen Abschnitten begleiten und Delfine. In Murter legen wir am Abend an.

 

Freitag, 20. April
In der Ferne sehen wir dunkle Wolken und das lässt und wieder auf Regen hoffen!!! An der Südspitze von Pasmann fahren wir durch Regen und erwischen auch einige Hagelkörner. Doch es sollte noch ein warmer Tag mit Delfinbegleitung werden. Bei Sonnenschein und Windstille geht unser Törn erfolgreich in Sukosan zu Ende. Um 15 Uhr legen wir unsere Sans Souci am Steg zehn unversehrt an.

 

Wir waren zwar nicht in Griechenland, doch das war egal. Wir haben auf den 490 Seemeilen, wobei wir 340 unter Segel zurück legten alles erlebt. Von Flaute bis Sturm, von Regen und Hagel bis Sonnenschein und bis zu zwei Meter hohe Wellen.

Insgesamt 38 Motorstunden, eine Nachtfahrt und vier Nachtansteuerungen.

 

Crew:
Herbert Schöttl (Skipper)
Jörg Steller
Harald Aichholzer
Franz Pfeifer
Wilhelm Busch